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Leserbrief, Landkreisbeilage vom 28.2.2014

Oberasbach hat
die Qual der Wahl

Passender wäre wohl die Schlagzeile vom Titel der Freitagsausgabe gewesen: „… ein chinesischer Kaiser regiert Bayern“, in Abwandlung „ ... ein Alt-Oberasbacher Kaiser will regieren“.

Die Äußerungen, die Herr Peter (FDP/FOB) hier zum Besten gibt erinnern an kaiserliche Regierungszeiten, in denen der Bürger zum Abnicken (und der Stadtrat von heute zum Nicht-Abknicken“) verurteilt war.

Doch die sind auch in Oberasbach glücklicherweise vorbei!

Die Alt-Oberasbacher Bürger durften Herrn Peters Bürgernähe in Form der von ihm propagierten Gestaltungssatzung erfahren, die allen Hausbesitzern detailgenaue Vorschriften beim Hausbau und Umbau gemacht hätte. Das konstruktive Engagement der Bürger gegen diese Satzung kommentierte Herr Peter abwertend mit „die Bürger haben dies erzwungen“ (Nordbayern.de 20.8.2012).

Jetzt setzt sich Herr Peter für weiteren Straßenausbau in Oberasbach ein – Bahnhofstraße, Nürnberger Straße, Langenäckerstraße. Her mit dem Verkehr quer durch Oberasbach, denn die Anwohner bezahlen`s ja. Mit Lärm, Gefahren und dem Abwälzen der Kosten dieses Ausbaues im teils hohen fünfstelligen Bereich auf die Anlieger.

Wie geringschätzend sich ein Politiker hier zeigt, gibt sein Kommentar zur Bürgerinitiative Bahnhofstraße wieder. Nein, Herr Peter, hier sammelt niemand „ein paar Unterschriften“. Hier wehren sich Oberasbacher Bürger gegen Stadträte, die Straßenerhalt geschickt auf Anlieger umlegen und Oberasbach zum Durchfahrtsort degradieren wollen. Ihre täglich größer werdende Anzahl wollten Sie von Beginn an nicht zur Kenntnis nehmen.

Zwei Zitate, nur wenige Zeilen voneinander entfernt: „Der Stadtrat darf nicht einknicken“ und „Die Stadt muss die Bürger ins Boot holen“.

Für wie dumm muss sich der Wähler denn noch verkaufen lassen?

Ursula Hahn, Bahnhofstraße 22, 90522 Oberasbach

Leserbrief

Die Oberasbacher
haben die Qual der Wahl.

Die Wahl zwischen Politikern welche anscheinend ohne Scheu bereit sind Bürger zu opfern indem man für Straßenbaumaßnahmen Geldbeträge in Höhe von € 50.000 und € 80.000.- nachträglich abkassiert, oder Politikern denen das Wohl der Bürger anscheinend noch ein Anliegen ist! Fr. Huber, Hr. Forman, Hr. Schikora und Hr. Peter stehen anscheinend dafür in OAS Straßenausbau zu betrieben, dessen Kosten die Hauseigentümer zu 90% tragen sollen, damit auch indirekt Mieter. Wir haben keinen der genannten Bürgervertreter erleben können welcher in aller Öffentlichkeit erwähnt, dass es bereits Fälle in OAS gegeben hat bei welchen man in diesem Zusammenhang Bürger mit z.B. € 50.000.- oder € 80.000.- belastet hat. Schmerzlich ist es anscheinend auch den Bürgern mitzuteilen, dass man nachforscht wo überall in OAS bei Straßenbaumaßnahmen an bestehenden Straßen abzukassieren ist. Gezahlte Erschließungskosten können schnell Teilerschließungskosten werden! Jeder der in OAS sein Kreuzchen macht muss sich dessen bewusst sein! Morgen kann es auch er geopfert werden! Hr. Peter FDP/FOB zeigt in seinem Infoblatt auf wo die Reise hingehen könnte! Neu- und Umbau Nürnberger Straße, Bachstraße und Längenäcker Straße. Die Spitze des Eisberges? Was folgt? Familien welche stets(!) konservativ gewählt haben sind schockiert wie man mit seiner klassischen Wählerschaft umgeht! Alleine Hr. Maurer mit seinem SPD Team zeigt Verständnis für betroffene Bürger. Sie haben die Qual der Wahl!

Familie Luitpold und Jochen Wening
Oberasbach

Leserbrief

Bürgerdialog – Nein, danke!
Oder noch kürzer:
Bürger – Nein, danke!

So könnte ein Anstecker, ähnlich der Atomkraft – Nein-Danke-Plaketten der 70er Jahre für Oberasbach 2013 aussehen!

CSU, FW und Grüne und allen voran Frau Bürgermeisterin Huber, scheuen sich nicht, in der Öffentlichkeit immer wieder die Bürgerbeteiligung, den Dialog und nicht zuletzt die Information der Bürger zu versprechen und zu versprechen und zu versprechen ..., um dann die Bürger, wenn keine Öffentlichkeit mehr anwesend ist, geschickt außen vor zu lassen und sie mit Beschlüssen und Anträgen, z.B. zur Verkehrsplanung, zu überrumpeln.

Wie anders gestaltet sich die Bürgernähe in anderen Orten des Landkreises. So lese ich im eber erst die Bürger fragen“, Zirndorfer Politik wünscht, „Junge Leute sollen mitreden“ und Stein will, dass „die Bürger ihr Votum abgeben“.

Und Oberasbach?

Bürgerdialog – Nein, danke!

Oberasbach wirbt beständig um Zuzug und Neubürger.

Häuslesbauer aufgepasst! Informiert euch vorher, was Bürgerdialog in Oberasbach bedeutet.

Ursula Hahn, Bahnhofstraße 22, 90522 Oberasbach

 

Leserbrief

Bürgernähe Fehlanzeige

Taktieren wie die Großen, das können unsere Kommunalpolitiker von CSU, Freie Wähler und Grünen in Oberasbach perfekt. Ein offenes Ohr wird nur vorgetäuscht... also gute Mine zum bösen Spiel. Jeder konnte sich in der Stadtratssitzung am 17.06.13 persönlich ein Bild davon machen. Hier arbeitet man mit üblen Tricks, wie Tagesordnung der Stadtratssitzung in ganz Oberasbach in die Infokästen auszuhängen - nur nicht in der betroffenen Bahnhofstraße. Kommentar der Frau Bürgermeisterin, es sei wohl ein Fehler unterlaufen ... zufällig ... in 30 Jahren, zum ersten Mal gerade wo es brenzlig wird und die Bürger in dieser Straße die betroffenen sind. All dies hat nichts, aber auch gar nichts mit Bürgernähe zu tun.

Frank Ringel, Bahnhofstr. 43, 90522 Oberasbach

 

Leserbrief

Erschließung Bahnhofstraße

Die Erschließung der Bahnhofstraße in Unterasbach soll zu 90 % von den Anwohnern finanziert werden. Das ist weder fair noch gerecht, denn sie dient dem Durchgangsverkehr als schnelle Verbindung zwischen B14 und Rothenburger Straße. Dass diese Straße nach über sechzig Jahren noch nicht als erschlossene Straße gilt, ist ein Witz!

Dass die Stadt gleichzeitig, kostengünstig für sich, die Wasserleitungen erneuert, ist ein cleverer Schachzug. Seit Jahren werden Schäden nicht einmal mehr ausgebessert und trotzdem ergab eine Untersuchung, dass die Basis noch völlig ausreichend für eine Sanierung wäre, die aber dann nicht die Anwohner bezahlen müssten.

Bei aller Aufregung aber um die Kostenverteilung bei der Erschließung der Bahnhofstraße, sollte man ein Ziel im Auge behalten. Wo bleibt der Mensch?

Sollte man durch den Ausbau der Bahnhofstraße noch mehr Fahrzeuge und v.a. Schwerlastverkehr zum Durchfahren anlocken, leiden nicht nur die Anwohner unter vermehrten Lärm, Unfallrisiko und Verschmutzung. Die angrenzenden Straßen wie Oberweihersbucher-, Jahn- und Hainbergstraße sind genauso betroffen. Auch die Stadt Oberasbach wird dadurch nicht attraktiver. In Zeiten von urbanem Begrünen unsere letzten Grünstreifen einer breiteren Straße zu opfern, ist wenig verständlich.

Jeder Ort, jede Stadt versucht den Durchgangsverkehr durch verschiedene Maßnahmen für sich zu verringern, nur Oberasbach macht für alle die Tore weit auf!

Die Anwohner mit einem Flüsterasphalt zu entlasten, wäre ebenfalls kein Luxus!

Und warum redet eigentlich niemand von einem sicheren Fußgängerüberweg auf Höhe des Lilienplatzes oder der Apotheke. Schließlich ist die Bahnhofstraße ein Schulweg und ein Weg zum Bahnhof, den viele täglich gehen. Aber es ist leider noch zu wenig Schlimmes passiert!

Schade, dass der Mensch nicht vom Aussterben bedroht und dabei wohl wenig schützenswert ist!

Leider sind sich da wohl alle Fraktionen, außer die SPD, einig.

Schade, dass keiner unserer Bürgervertreter hier wohnt oder sein Kind über die Straße schicken muss.

Tanja Siegl-Prüglmeier, Bahnhofstraße 37, 90522 Oberasbach

 

Leserbrief vom 28.06.2013 i. d. Landkreis-Nachrichten

Zum Artikel
„Wir drehen uns im Kreis“

Der Kreisfraktionssprecher und Stadtrat der Grünen Norbert Schikora sieht lt. Interview mit H. Ehm in Umgehungsstraßen im Landkreis keine Lösung! Auf die Frage zu seinem Heimatort und die aktuellen Diskussionen zur Bahnhofstraße antwortet er: „ Die Unterasbacher würden sich wahrscheinlich freuen. Aber auch das würde das Problem nur den Nürnbergern aufhalsen.“

Hier muss man sich doch verwundert fragen, für was oder wen steht dieser Kommunalpolitiker eigentlich? Für die Interessenvertretung der Nürnberger wurde er sicherlich nicht gewählt! Tatsache ist, dass Umgehungsstraßen die lärm- und abgasbelasteten Innerortsstraßen vom Durchgangsverkehr entlasten und gleichzeitig zu einer Senkung der Unfallzahlen beitragen. Somit war der geplante Bau der Umgehungsstraße West von Altenberg nach Stein zukunftsweisend richtig, aber leider von der damaligen Landrätin, dem Oberasbacher und Steiner Bürgermeister und bestimmten Kreisräten zu Fall gebracht worden. Den betroffenen Anliegern in Altenberg, Kreutles, Unterasbach und Stein wäre viel erspart geblieben und man müsste jetzt nicht einmal überlegen, die Bahnhofstraße weiter auszubauen und zu verbreitern, damit der zunehmende Verkehr schneller durchfließen kann!

Otto Siegl, Bahnhofstraße 37, 90522 Oberasbach

 

Leserbrief zu Artikel FN 01.03.13

Wer zahlt für die Bahnhofstrasse

Es gehe um die „Gleichbehandlung“ wurde im Stadtrat argumentiert, in Anspielung auf die rigide Kostenumlage seitens der Stadt Oberasbach auf die Bürger beim I. Bauabschnitt des Ausbaus der Bahnhofstraße vor einigen Jahren. „Die einen zahlen- die anderen nicht –das geht nicht zusammen“, man würde sich „unglaubwürdig machen“ Zitat Franz X. Forman, Stadtrat der FW. Man könnte denken, wäre dieser erste Bauabschnitt nicht so rigoros auf Kosten der Anlieger abgerechnet worden, hätte der Entschluss für den II. Bauabschnitt anders ausfallen können.

Stellt sich die Frage: Wenn man jemanden ungerecht behandelt hat, muss man das folglich künftig mit allen anderen ebenso wiederholen? Noch eine Anmerkung zur Gerechtigkeit in solchen Angelegenheiten: Kann man überhaupt Straßen- und Wohnsituationen direkt vergleichen? Warum zahlen die Oberasbacher „Erschließungskosten“ – die Zirndorfer nicht? Haben die Rehdorfer ebenfalls über 7.000 Fahrzeuge am Tag inclusive LKW-, Bus- und Pendlerverkehr zu tolerieren? Anscheinend hat nur einer der Herren Stadträte real bemerkt, dass es sich in der Bahnhofstrasse nicht um ein Neubaugebiet handelt, sondern dort Häuser bereits seit mehr als 80 Jahren stehen. Alle anderen sitzen wahrscheinlich nur vor Ihrem „gültigen Bebauungsplan“ von anno-dazumal.

Hätte da die Kommune nicht schon früher, vielleicht vor dem Krieg, oder beim letzten Ausbau 1955 „Erschließungskosten“ abrechnen müssen? Wo bleibt hier die Verantwortung der Stadt Oberasbach für die Erhaltung der städtischen Infrastruktur? Ob es mit der Glaubwürdigkeit des Stadtrates durch diesen Beschluss besser bestellt ist, ist mehr als fraglich!

Marion Kalb, Anwohner der südlichen Bahnhofstrasse in Oberasbach

 

Leserbrief März 2013

Die Verbindungsstraße
West ist tot

 

Die Verbindungsstraße West ist tot, es lebe die Verbindungsstraße West! Nur diesmal ein paar hundert Meter weiter westlich, quer durch Wohngebiet! Das was schon früher eine Oberasbacher Bürgerinititative anlässlich beim Ausbau der Bahnunterführung vorhersagte, aber seitens der Stadt Oberasbach immer als abwegig abgetan wurde, soll nun Wirklichkeit werden! Wer es nicht glauben will, ein Blick auf die Straßenführung Verbindungsstraße West und der Verbindung Nürnberger Str. Hainbergstr.- Bahnhofstr.- Oberweihersbucher Str. zeigt dies eindeutig auf!

All diejenigen welche meinen der Ausbau der Bahnhofstraße betrifft Sie nicht,... ein fataler Irrtum!

Der Ausbau der Linksabbiegerspur von der Rothenburger Straße in die Nürnberger Straße ist schon thematisiert, auch ein weiterer S-Bahnhaltepunkt an der Unterführung neben dem Steiner Hundeabrichteplatz wurde angesprochen, (Grüße in die Lilienstraße!). Die Stadt Stein hat Ihren Beitrag schon geleistet, den Ausbau der Verbindungsstraße nach Oberasbach welche in der Oberweihersbucher Str. mündet.  Fehlt dann noch die Aufhebung der 7,5Tonnen Beschränkung für LKW. Das kann die Stadt Stein ja dann machen wenn man die Bahnhofstraße in Oberasbach mit einem entsprechendem Unterbau ausgeführt hat! Mal sehen welcher Straßenabschnitt dann einen zu schwachen Unterbau hat. Hoffentlich nicht der vor Ihrer Haustüre!

Fazit, der Verkehr wird noch mehr zunehmen, das neue Einkaufszentrum in Stein und die damit zunehmende Verkehrsbelastung der Steiner Hauptstraße wird noch mehr Verkehr nach Oberasbach spülen. Einen weiteren Beitrag werden dann noch die Zirndorfer leisten welche nach Stein zum Einkaufen fahren als auch die S-Bahn Kunden welche den Haltepunkt Unterasbach ansteuern, den man ja mittlerweile auch Bilderbuchhaft samt Park & Ride ausgebaut hat!  Alles quer durch Wohngebiet!    

Für die Folgen dessen sollen nun auch noch die Anwohner zahlen! Bravo! Zum einen monetär in einer für viele schockierenden Höhe, zum anderen mit deutlich sinkender Lebensqualität!

Liebe Stadträte die Ihr hier die Hand für den Ausbau der Bahnhofstraße gehoben habt, wo ist hier ein gesunder Menschenverstand und ein im Sinne eurer Bürger angebrachtes Augenmaß ersichtlich? Liegen betroffene Bürger mit Ihrem Gefühl richtig, daß der aktuelle Oberasbacher Stadtrat Ihnen in seiner Mehrheit Schaden zufügt anstelle diesen abzuwenden, und dies auch noch für mehr Bürger als nur für die der Bahnhofstraße? Das Bild welches man unter dem Strich abgibt, "Egal ist ja nicht unser Geld und begründen können wir es ja auch noch, nämlich rechtlich". Anders kann man sich nicht erklären weshalb in der Stadtratssitzung bei welcher der Beschluss zum Ausbau der Bahnhofstraße getroffen wurde in keiner Weise existentielle Belange der Anwohner zur Sprache kamen! Hält man sich dann noch vor Augen welcher Schulterschluss zwischen den befürwortenden Parteien über sämtliche politische Gräben erfolgte,… Eine Lachnummer wenn es denn nicht zum Heulen wäre!

Man fragt sich ob die Stadt Oberasbach und die befürwortenden Stadträte ernsthaft die Interessen Ihrer eigenen Bürger vertreten, oder ehr die Interessen der Stadt Stein und Stadt Zirndorf. Kommt man damit durch, dann werden wohl viele Oberasbacher zukünftig in Ungewissheit leben müssen, ob es Sie nicht auch irgendwann erwischt, daß man plötzlich von der Stadt Oberasbach Kosten für eine geänderte Verkehrsinfrastruktur aufgebrummt bekommt, denn es steht immer die Frage im Raum..... Wurde die Straße an welcher ich wohne schon einmal endgültig nach damals geltendem Standard hergestellt? Da findet die Stadt Oberasbach schon Lücken, seien Sie sich sicher! Der Umgang mit den Anwohnern der Bahnhofstraße zeigt dies überdeutlich.

Wie das manche Stadträte = Bürgervertreter im Sinne Ihrer eigenen Bürger sehen, wurde in einer öffentlichen Stadtratssitzung unmissverständlich aufgezeigt!

Da kann die Stadt Oberasbach Ihren so treffenden Werbeslogan gleich mal passend ergänzen,  Oberasbach Verbindet! Die Anwohner zahln´s!

Gute Nacht Oberasbach....

Familie Wening, Oberasbach