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So geht es besser!

Straßensanierung ohne Belastung der Bürger am Beispiel Rednitzhembach

Einige Kommunen gehen schon seit Jahren andere Wege. Am Beispiel Rednitzhembach kann man sehen, welche Möglichkeiten es gibt, bürgernah und kostengünstig ein Straßennetz zu sanieren. In dieser Gemeinde wurde bis 2012 ca. ein Drittel der 42 km umfassenden Ortsstraßen konsequent saniert ohne die Bürger mit immensen Kosten zu belasten.

Wie kann das möglich sein?

  • Bevor eine Sanierung stattfindet, wird im Vorfeld überprüft, ob alle notwendigen Vorarbeiten geleistet wurden. Darunter fällt z.B. Kanal, Energie etc.
  • Der Unterbau der Straße kann in der Regel erhalten bleiben, da dieser nach langjähriger Nutzung ausreichend verdichtet ist.
  • Für die Sanierung wird die Tragschicht der Straße ca. 10 cm abgefräst und mit einer Asphaltdecke erneuert. Diese weist dann in der Regel eine Haltbarkeit von mindestens 15 Jahren auf.

Die Vorteile liegen auf der Hand.

  • Es müssen keine Anlieger für die Kosten aufkommen.
  • ine Sanierung kann in einem sehr kurzen Zeitraum durchgeführt werden, keine teure Vollsperrung der betroffenen Straße über längere Zeiträume ist nötig.
  • Die Lärmbelastung für alle Anwohner, sowie Einbußen für örtliche Geschäfte bestehen nur für einen kurzen Zeitraum.

Der Weg zu guten Straßen – ohne finanzielle Beiträge der Bürger

Im Jahr 2011 wurde diese Methode der Straßensanierung beim 16. Wettbewerb für Städte und Gemeinden „Erfolgskonzepte in der kommunalen Straßenerhaltung“ durch Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer in Berlin prämiert. Ziel des Wettbewerbs war es, beispielhafte Lösungen zu finden, mit denen Kommunen gegen den Verfall ihres Straßennetzes angehen. Es kam besonders darauf an, dass die Beispiele auf andere Kommunen übertragbar sind.

Die Zahl der Kommunen, die diesem Beispiel folgen, nehmen zu. Auch hier im Raum…

Jüngstes Beispiel: Schwarzenbruck bei Feucht